Weltkulturerbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ (ausgefallen)


Im Juli 2017 hat die UNESCO sechs Höhlen am Südrand der Schwäbischen Alb zum Welterbe ernannt. Es handelt sich dabei um zwei forschungsgeschichtlich wichtige Fundstellen – den Bockstein und den Sirgenstein – und um die vier Höhlen – Hohlenstein-Stadel, Vogelherd, Hohle Fels und Geißenklösterle –, in denen bei den Ausgrabungen die ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit gefunden wurden. Es handelt sich dabei um kleine Elfenbeinfigürchen, die von frühen modernen Menschen vor etwa 40 000 Jahren geschnitzt wurden. Zu ihnen zählen Tierdarstellungen wie das Mammut vom Vogelherd, aber auch Tier-Mensch-Mischwesen wie der Löwenmensch oder die weltweit älteste Frauendarstellung: die Venus vom Hohle Fels. Aus der gleichen Zeit und den gleichen Fundstellen stammen die ältesten archäologischen Nachweise für Musikinstrumente – Flöten hergestellt aus Vogelknochen und Elfenbein. Die Fahrt führt Sie zu den Fundstellen im Achtal und ins Urgeschichtliche Museum Blaubeuren.
Hinweis: Die Wege zu zwei der Fundstellen sind auf kurzen Stücken sehr steil. Der Witterung angepasste Kleidung und Wanderstiefel sind erforderlich, bei Bedarf bitte auch Wanderstöcke benutzen.
Leistungen: Fahrt, ganztägige Führung, Eintritt ins Urgeschichtliche Museum Blaubeuren, vhs-Begleitung

Hannes Wiedmann
R004p
Preis:
49,00
(keine Ermäßigung)