Auf den Spuren der Juden in Altenstadt


Treffpunkt: Altenstadt, Rathaus
Die jüdische Geschichte Altenstadts geht bis ins Jahr 1651 zurück, als Freiherr Caspar von Rechberg einen Schutzbrief für fünf jüdische Familien ausstellte. 1834 erreichte die jüdische Gemeinde mit 403 Personen ihren Höchststand. 50 Prozent der Ortsbevölkerung waren jüdischen Glaubens. Danach ging die Zahl durch Aus- und Abwanderung zurück. 1933 lebten noch 46 jüdische Personen am Ort. Im Jahre 1941/42 wurden die verbliebenen 42 Einwohner in Vernichtungslager deportiert und dort ermordet. Die kunsthistorisch äußerst bedeutsame Synagoge wurde im Rahmen der Reichskristallnacht geschändet, überdauerte zwar den 2. Weltkrieg und wurde 1955 (!) abgerissen.
Die Führung zeigt das ehemalige Judenviertel und stellt dabei einige jüdische Riten vor.

1 Nachmittag
Freitag, 28.09.2018, 15:00 - 16:30 Uhr
1 Termin(e)
Alwin Müller
N051p
Preis (Barzahlung vor Ort):
5,00
(keine Ermäßigung)
Belegung: