Ehemalige Reichsstadt Ravensburg:
Stadtgeschichte und Ausstellung "Schwabenkinder"


Der 1276 erlangte Rang einer Reichsstadt bedeutete für Ravensburg eigene Gerichtsbarkeit und Verwaltung, Münz-, Markt- und Zollrechte. In den folgenden 250 Jahren erlebte die Stadt die Blüte ihrer geschichtlichen Entwicklung. Aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen auch die meisten markanten Gebäude, die noch heute das Stadtbild von Ravensburg prägen. Ravensburg war seit dem 14. Jahrhundert eine der führenden Fernhandelsstädte im Bodenseeraum. Europaweite Bedeutung erlangte zwischen 1380 und 1530 die von den Humpis geführte Handelsgesellschaft. Nach deren Ende Mitte des 16. Jahrhunderts ging es wirtschaftlich und gesellschaftlich erst ab 1830 wieder aufwärts. Das Königtum Württemberg förderte bewusst auch in Kleinstädten die Industrialisierung neben dem Handwerk als zweites ökonomisches Standbein. In dieser Zeit beginnt der Rundgang, der an Orte der damaligen "Moderne" wie das Hotel Waldhorn und den Hütekindermarkt in der Bachstraße führt. Böse Zungen behaupten, dass das wohl der letzte "Sklaven"-Markt in Europa war.
Das Humpis-Quartier mit der Ausstellung "Schwabenkinder" dient heute als Museum für städtische Kulturgeschichte und gilt als eines der besterhaltenen spätmittelalterlichen Wohnquartiere in Süddeutschland.
Leistungen: Fahrt, Führung Ravensburg, Führung Humpisquartier mit Ausstellung "Schwabenkinder"  incl. Eintritte, vhs-Begleitung

1 Tag
Mittwoch, 15.05.2019, 07:00 - 19:00 Uhr
1 Termin(e)
R006r
Preis:
49,00
(keine Ermäßigung)
Belegung: