Tibet gestern – Tibet heute


Sigi Hupfauer zählt zu den erfolgreichsten deutschen Höhenbergsteigern. Seine alpine Vita weist außergewöhnliche Besteigungen auf: 8 Achttausender, 11 Siebentausender, 56 Sechstausender und 120 Fünftausender. Seit fünf Jahrzehnten ist er unterwegs in allen Bergen der Welt. In einem Diavortrag in Überblendtechnik mit vier Projektoren berichtet Hupfauer von seinem bewegten und bewegenden Bergsteigerleben. Tibet, das geheimnisvolle Land hinter dem Himalaya, ist längst nicht mehr das, wie es Abenteurer im letzten Jahrhundert erlebten. Ein Paradies ist dieses viele Jahrhunderte isolierte Land auf dem Dach der Welt aber auch nie gewesen. Das Leben war hart. Der frühere Mönchsstaat wurde von den Chinesen brutal zerschlagen, das Land einfach von Peking in Besitz genommen. Als die Chinesen 1980 ganz wenige Touristen erstmals nach Tibet einreisen ließen, waren dies zuallererst reine Bergsteigerexpeditionen. Sie durften sich unter „Aufsicht“ im Land und in der heiligen Stadt Lhasa bewegen. Selbst Alpinisten wurden von Begleitoffizieren beobachtet. Über wenige Jahre gab es eine neue, kleine Freiheit für die Tibeter. Nach neuerlichen Unruhen unter den Mönchen und gläubigen Tibetern wird das Land mit Pekings eiserner Hand wieder brutal regiert.
Sigi Hupfauer war Mitglied der ersten deutschen 8000er-Expedition im Jahr 1980. Der erste Kontakt mit diesem Land ließ ihn nicht wieder ruhen. Über zehnmal konnte er die entlegensten Regionen dieses herb-schönen, unwirklichen, immer noch geheimnisvollen Landes besuchen. Er konnte im Verlauf von vielen Trekkings und Expeditionen ein ganz klein wenig Freiheit, wenig Hoffnung, aber viele Ängste erleben.
Sigi Hupfauer zeigt „Tibet gestern – Tibet heute" in faszinierenden, aber auch bedrückenden Bildern.

1 Abend
Dienstag, 14.01.2020, 19:00 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Sigi Hupfauer
V754s
Lindenschule, Schulstr. 5, 89287 Bellenberg, Turn- und Festhalle
Eintritt (Barzahlung vor Ort):
10,00
(keine Ermäßigung)
Belegung:

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