41 Minuten – auf archäologischem Gleis über die Schwäbische Alb:
Eine archäologische Reise durch 7 Jahrtausende im Ulmer Museum


Treffpunkt: Kasse Ulmer Museum, Marktplatz 9
Ein Schatz keltischer Silbermünzen am Rand der Autobahn – das ist nur eine von vielen archäologischen Entdeckungen auf der neuen ICE-Trasse zwischen Ulm und Stuttgart. Von 2010 bis 2016 untersuchten Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege die Flächen für die Neubaustrecke und parallel dazu diejenigen für den Ausbau der A8 zwischen Hohenstadt und Ulm. Die Ausgrabungen erbrachten einzigartige Einblicke in die Besiedlungsgeschichte der Schwäbischen Alb von der Jungsteinzeit bis in das Hohe Mittelalter. Gräber, Siedlungen und Verkehrswege zeugen von der Nutzung der Region in den verschiedenen Epochen. Dabei kam auch so manche Überraschung zu Tage wie der Münzschatz, aber auch Spuren großer keltischer Gehöfte, bisher unbekannte römische Gutsanlagen in reiner Holzbauweise, ein römisches Heiligtum samt Gräberfeld, Spuren frühalamannischer Gehöfte, ein großer alamannischer Reihengräberfriedhof und Wegstrecken, die sich anhand von Tausenden von Schuhnägeln rekonstruieren ließen. Dabei wurde auch deutlich, dass sich unsere modernen Mobilitätswege offenbar an Verkehrsachsen orientieren, die Jahrtausende zurückreichen.
41 Minuten – das entspricht künftig der Fahrtzeit im Regionalverkehr auf der ICE Neubaustrecke über die Schwäbische Alb. Begeben Sie sich in der Ausstellung auf eine imaginäre Reise durch 7 Jahrtausende.
Leistungen: Eintritt Ulmer Museum und Führung

1 Nachmittag
Mittwoch, 07.03.2018, 14:00 - 15:00 Uhr
1 Termin(e)
N050n
Preis:
12,00
(keine Ermäßigung)