Rothenburg ob der Tauber


Am Datum des nächsten prognostizierten „Weltuntergangs“ durch Asteroiden tauchen wir ein in die Geschichte der berühmten Reichsstadt Rothenburg, die weit ins Mittelalter zurück geht. Der Hohenstaufenkönig Konrad III. errichtete 1142 eine Reichsburg, neben der sich eine Siedlung, das spätere Rothenburg entwickelte. Ein entscheidendes Jahr war 1274, als König Rudolf von Habsburg Rothenburg zur „Freien Reichsstadt“ ernannte. Obwohl 1356 Teile der Stadt durch ein Erdbeben zerstört wurden, erreichte die Stadt um etwa 1400 ihre größte Blüte und zählte mit über 6.000 Einwohnern zu den größten Städten des Reiches. Mit den Aufständischen unter Florian Geyer verbündet, wurde der Bauernkrieg zum Beginn des Abstiegs. Im 30-jährigen Krieg wurde die protestantische Stadt mehrmals besetzt. 1631 bewahrte der „Meistertrunk“ die Stadt vor der endgültigen Zerstörung. Nach über 500 Jahren Unabhängigkeit wurde das fränkische Rothenburg 1802 widerwillig dem Königreich Bayern einverleibt. Nachdem ein alliierter Bombenangriff 1945 über 40 % der alten Gebäude zerstörte, kamen Spenden aus aller Welt und der Wiederaufbau gelang so gut, dass Rothenburg heute als Musterbild mittelalterlicher Städte gilt.
Das Programm ist reichhaltig: Ein Rundgang auf der Stadtmauer darf ebenso wenig fehlen wie das Erwandern der Altstadt mit zahlreichen geschichtsträchtigen Gebäuden. Jeweils mit Führung: Das mittelterliche Kriminalmuseum zeigt das Rechtswesen der letzten 1000 Jahre, die St. Jakobskirche hat mehrere großartige Altäre, darunter einen von Tilman Riemenschneider.
Leistungen: Fahrt, alle Eintritte und Führungen, vhs-Begleitung

1 Tag
Mittwoch, 25.04.2018, 07:00 - 19:00 Uhr
1 Termin(e)
Helmut Frank
R010n
Preis:
53,00
(keine Ermäßigung)
Belegung:

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