UNESCO-Weltkulturerbe „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“


Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg hat für sechs Höhlen am Südrand der Schwäbischen Alb bei der UNESCO einen Antrag auf Anerkennung als Welterbestätten gestellt, der am 8. Juli 2017 positiv beschieden wurde. Es handelt sich dabei um zwei forschungsgeschichtlich wichtige Fundstellen – den Bockstein und den Sirgenstein – und um die vier Höhlen – Hohlenstein-Stadel, Vogelherd, Hohle Fels und Geißenklösterle –, in denen bei Ausgrabungen die ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit gefunden wurden: kleine Elfenbeinfigürchen, die von frühen modernen Menschen vor etwa 40.000 Jahren geschnitzt wurden. Zu ihnen zählen Tierdarstellungen wie das Mammut vom Vogelherd, aber auch Tier-Mensch-Mischwesen wie der Löwenmensch oder die weltweit älteste Frauendarstellung, die Venus vom Hohle Fels. Aus der gleichen Zeit und den gleichen Fundstellen stammen die ältesten archäologischen Nachweise für Musikinstrumente – Flöten hergestellt aus Vogelknochen und Elfenbein.
Die Fahrt führt Sie zu den Fundstellen im Lonetal und zum Lonequelltopf, die wir mit kleinen Wanderungen erreichen.
Hinweis: Der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe erforderlich
Leistungen: Fahrt, ganztägige Führung, Eintritt Archäopark Vogelherd, vhs-Begleitung
1 Tag
Dienstag, 17.10.2017, 07:00 - 18:00 Uhr
1 Termin(e)
Hannes Wiedmann, Archäologe
R004m
Preis:
49,00
(keine Ermäßigung)
Belegung: