Vom Ortler über die Eiger-Nordwand zum Mt. Everest


Sigi Hupfauer zählt zu den erfolgreichsten deutschen Höhenbergsteigern. Seine alpine Vita weist außergewöhnliche Besteigungen auf: 8 Achttausender, 11 Siebentausender, 56 Sechstausender und 120 Fünftausender. Seit fünf Jahrzehnten ist er unterwegs in allen Bergen der Welt. In einem Diavortrag in Überblendtechnik mit 4 Projektoren berichtet Hupfauer von seinem bewegten und bewegenden Bergsteigerleben.

Nach der Trainingstour durch die winterliche Ortler-Nordwand im November 1965 trafen sich vor über 50 Jahren mitten im Winter 1966 zwei Kletterteams am Fuße der Eiger-Nordwand. Sie wollten auf einer neuen, extrem schwierigen Route in direkter Linie zum Gipfel klettern. Eine unglaubliche Herausforderung. Nach vier dramatischen Wochen stürzte der amerikanische Spitzenalpinist John Harlin tödlich ab. Mit letzter Kraft erreichten fünf der Kletterer im tobenden Sturm den Gipfel. Die Eiger-Nordwand stand wieder einmal im Brennpunkt eiskalter Diskussionen. Jahre später erhielt Sigi Hupfauer mit Freunden eine Einladung zur Deutschen Mt. Everest-Expedition 1978, gerade erst 25 Jahre nach der Erstbesteigung durch Hillary und Tenzing. Mitten in der Regenzeit marschierten die Bergsteiger zwei Wochen lang zum Fuß des Berges. Das Wetter spielte verrückt. Erst im Spätherbst erreichte das Team nach vielen Rückschlägen glücklich den höchsten Gipfel der Welt. Der größte Erfolg, alle kehrten wohlbehalten von diesem besonderen Abenteuer zurück.
Ein Vortrag mit spannenden Bergerlebnissen in Dia-Projektion.


1 Abend
Dienstag, 12.11.2019, 19:00 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Sigi Hupfauer
V003s
Eintritt (Barzahlung vor Ort):
10,00
(keine Ermäßigung)
Belegung:

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